Lehrberufe

Fahrradmechatroniker

Fahrradmechatroniker/innen reparieren und warten Fahrräder. Dabei tauschen sie abgenutzte oder beschädigte mechanische, immer öfter aber auch elektronische Einzelteile aus, erneuern sie und überprüfen ihre Funktionstüchtigkeit. Sie nehmen regelmäßig das Service an Fahrrädern vor, tauschen Bremsseile, reinigen Ketten und sorgen dafür, dass die Räder auch nach längerem Gebrauch noch verkehrstüchtig sind.
Dabei verwenden sie mechanische und elektronische Messgeräte und hantieren mit Werkzeugen wie Schraubenziehern, Schraubenschlüssel und Zangen. Häufig sind sie in Fahrradwerkstätten und im Handel tätig, in denen sie Kundinnen und Kunden auch Fahrräder verkaufen und dazu beraten.

Weitere Informationen:

Hier gelangen Sie zum Berufsprofil, den Ausbildungsvorschriften und der Prüfungsordnung für diesen Lehrberuf.



Hufschmied/in

Tätigkeitsmerkmale

Hufschmiede/Hufschmiedinnen passen Pferden und anderen Huftieren neue Hufe an. Sie nehmen das alte Hufeisen ab, reinigen und pflegen die Hufe und prüfen sie auf Krankheiten. Dann bringen sie die industriell vorgefertigten Huf-Rohlinge durch Schmieden, also durch das Bearbeiten des glühenden Stahls mit dem Schmiedehammer, in die für das Pferd passende Form und pressen das nochglühende Eisen auf den Huf. Schließlich nageln sie das Hufeisen mit speziellen Hufnägeln am Huf fest und raspeln und feilen die vorstehenden Hufränder ab.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Hufschmiede/Hufschmiedinnen ist die Huf- undKlauenpflege bei Pferden und anderen Huf- und Klauentieren (Esel, Kühe, Schafe,Ziegen usw. aber auch Zootiere wie z.B. Kamele oder Lamas). Sie reinigen und schneiden die Hufsohlen und führen auch Korrekturen der Hufform durch. Bei der Klauenpflege kürzen sie die zu langen Klauen und feilen den Klauenrand ab. Sie beraten die Besitzer der Tiere in Fragen der Wahl der richtigen Hufeisen, der Huf- und Klauenpflege sowie der Betreuung, Pflege und Fütterung der Tiere.

Ausbildungsinhalte ...

Lehrzeit 3 Jahre.

1. Einrichten eines mobilen und stationären Beschlagplatzes,
2. Beurteilen und Analysieren der Hufformen,
3. Analysieren und Beurteilen der alten Beschläge des Pferdes im statischen und dynamischen Zustand,
4. Korrigieren des Hufes (Strahl pflegen, Sohle putzen, Tragrand kürzen) und Beraspeln der Hufwand,
5. Herstellen und Zurichten von Hufeisen nach Normen sowie Warmaufrichten des Hufeisen auf den Huf,
6. Auswählen der Nägel für Huf und Hufeisen, Aufnageln und Vernieten derH ufeisen sowie Endbearbeiten,
7. Prüfen des frisch beschlagenen Pferdes im statischen und dynamischen Zustand,
8. Beraten und Informieren von Kunden, z.B. in Fragen der Hufpflege, des Hufbeschlages und der Pferdehaltung

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Installations- und Gebäudetechnik - (Hauptmodul) Lüftungstechnik



Kraftfahrzeugtechnik - Nutzfahrzeugtechnik

Die Ausbildung zum/zur Nutzfahrzeugtechniker/in erfolgt im Modullehrberuf Kraftfahrzeugtechnik im Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik.

Kraftfahrzeugtechniker/innen im Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik führen Wartungs- und Reparaturarbeiten an Nutzfahrzeugen wie LKWs, Bussen oder Sonderfahrzeugen, wie z. B. Tanklastwägen, Kranwägen oder Feuerwehrfahrzeugen durch. Sie warten und ersetzen mechanische Teile am Fahrwerk und Motor und ersetzten elektrische und elektronische Bauteile, wie Beleuchtungs-, Zünd- und Startanlagen, Fahrtenschreiber, Bordcomputer und Alarmanlagen. Sie nehmen Einstellungen am Motor, an den Bremsen, an der Lenkung oder an der Lichtanlage vor und führen die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheits- und Umweltüberprüfung ("Pickerlprüfung") durch. Bei ihrer Arbeit hantieren sie mit elektronischen Mess- und Prüfgeräten, aber auch mit Handwerkzeugen wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Feilen, Zangen usw.

Nutzfahrzeugtechniker/innen arbeiten in Kfz-Werkstätten, Verkehrsbetrieben und Fuhrparks von Unternehmen eigenständig und im Team mit Vorgesetzten und Berufskolleg/innen und haben Kontakt mit ihren Auftraggeber/innen und Kundinnen und Kunden. In Industriebetrieben arbeiten Nutzfahrzeugtechniker*innen auch bei der Herstellung von Nutzfahrzeugen mit.

Die Lehrzeit beträgt 3½- Jahre.



Kraftfahrzeugtechnik - Nutzfahrzeugtechnik mit Systemelektronik



Kupferschmied/in

Ein 3-jähriger Lehrberuf. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Spengler, Sanitär- und Klimatechniker - Heizungsinstallation, Sanitär- und Klimatechniker - Lüftungsinstallation, ...) erworben werden.



Land- und Baumaschinentechnik - Schwerpunkt Baumaschinen

Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Baumaschinen warten und reparieren alle Arten von Maschinen, Gerätschaften und Anlagen, die im Bauwesen verwendet werden, wie z.B. Bagger, Kräne, Raupenfahrzeuge, Transportmaschinen, Lauf- und Förderbänder usw.
Sie prüfen die Baumaschinen auf ihre Funktionstüchtigkeit, bauen Zubehörteile ein und führen Reparaturen, Umbauten, Montage- und Prüfarbeiten an Fahrwerken, Motoren, Kraftübertragungsanlagen und anderen Teilen von Baumaschinen durch.

Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Baumaschinen arbeiten in Werkstätten und Werkshallen von Unternehmen der Baubranche, von Service- und Reparaturbetrieben für Baumaschinen sowie direkt auf den Baustellen im Team mit Berufskolleg/innen und anderen (bau-)technischen Fachkräften und Spezialist/innen.

Die Lehrzeit beträgt 3½- Jahre.

Weitere Informationen:

Hier gelangen Sie zum Berufsprofil, den Ausbildungsvorschriften und der Prüfungsordnung für diesen Lehrberuf.

Infovideo Werde Land- und Baumaschinentechniker! - WKO
Infovideo Baumaschinentechnik - WKO



Land- und Baumaschinentechnik - Schwerpunkt Landmaschinen

Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Landmaschinen warten und reparieren landwirtschaftliche Fahrzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen wie Traktoren, Mähdrescher, Säh- und Pflanzmaschinen, Fütterungs- und Reinigungsmaschinen oder Melkanlagen. Sie stellen Störungen und Schäden an den Maschinen fest, bauen schadhafte Teile aus, reparieren sie oder ersetzen sie durch neue Teile.
Dafür verwenden sie computergesteuerte Werkzeugmaschinen wie auch gewöhnliche Handwerkzeuge (Hämmer, Schraubenzieher, Feilen etc.) und elektronische Diagnosegeräte.
Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Landmaschinen arbeiten vorwiegend in kleinen und mittleren Landmaschinenreparaturbetrieben und in landwirtschaftlichen Genossenschaften, gemeinsam mit Berufskolleg/innen und landwirtschaftlichen Fach- und Hilfskräften. Einen Teil ihrer Arbeiten verrichten sie bei den Kund/innen im Außendienst.

Die Lehrzeit beträgt 3½- Jahre.

Weitere Informationen:

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Infovideo Werde Land- und Baumaschinentechniker! - WKO



Metalltechnik - Fahrzeugbautechnik (H2)

Als der Schmied noch alle landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen repariert hat, hat er auch die landwirtschaftlichen Anhänger gebaut. Aus dieser Berufsgruppe hat sich der Fahrzeugbautechniker, die Fahrzeugbautechnikerin entwickelt.

Aufgabenbereich des Fahrzeugbautechnikers / der Fahrzeugbautechnikerin:

Der Fahrzeugbautechniker, die Fahrzeugbautechnikerin baut die Fahrzeuge, ob Zugfahrzeug oder Anhänger, ab dem Hauptrahmen auf. Die Vielfalt der unterschiedlichen Fahrzeuge verlangt dabei die Kenntnisse im Rahmenbau, Schweißen von allen Materialien, Bremsenbau, Hydraulik, Pneumatik, KFZ-Elektrik, Motorenkenntnisse, Einbau von Kühlaggregaten.

Durch den Lehrplan des Fahrzeugbautechnikers, der Fahrzeugbautechnikerin wurden alle diese Bereich abgedeckt. Der Betrieb benötigt daher keine zusätzlichen Facharbeiter für die unterschiedlichen Gewerke. Der Fahrzeugbautechniker, die Fahrzeugbautechnikerin deckt die wesentlichen Bereiche ab.

Ein moderner Beruf mit guten Berufsaussichten.

Die Lehrzeit beträgt 3½- Jahre. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Maschinenbautechnik, Baumaschinentechnik, Dreher, ...) erworben werden.



Metalltechnik - Schmiedetechnik (H5)

Schmieden ist eines der ältesten Verfahren der Metallbearbeitung. Der Beruf des Schmieds hat somit eine Geschichte von mehreren tausend Jahren. Wegen seiner Fähigkeiten und seines Anteils an der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Gesellschaft wurde der Schmied stets geachtet. Im Verlauf der Entwicklung wurde eine Spezialisierung erforderlich. Es entstanden Berufe wie Huf- und Wagenschmied, Kunstschmied, Werkzeugschmied, Messerschmied, Federschmied und andere. Auch viele artverwandte Berufe gingen aus dem Schmiedeberuf hervor.

Die ständige Entwicklung der Produktionsmittel und der Bedürfnisse forderten auch vom Schmied, sich immer wieder neuen Bedingungen anzupassen. Sie führten zu einer recht unterschiedlichen Entwicklung der Arbeitsgebiete und der Produktionseinrichtungen der einzelnen Schmiedebetriebe. Einige Handwerksbetriebe entwickelten sich zu Industriebetrieben.
Im Verlauf des bisherigen wissenschaftlich-technischen Fortschritts wurden produktive Umformverfahren, wie Walzen, Pressen, Prägen, Treiben, Ziehen, entwickelt. Das Schmieden bleibt jedoch für die Metallbearbeitung auch künftig ein geeignetes Verfahren, weil es hohe Festigkeit der Erzeugnisse bei geringem Werkstoffverlust gewährleistet. Die Produktion von Schmiedestücken ist weiterhin quantitativ und qualitativ zu erhöhen. Dazu sind die vorhandenen Kapazitäten voll auszulasten und dem Bedarf entsprechend zu erhöhen.
An unserer Schule werden alle Schmiedeberufe ausgebildet außer dem Kupferschmied. Da kaum noch jemand diesen Beruf ausübt, gibt es auch entsprechend wenige Lehrstellen.
Die Ausbildung zum Hufschmied erfolgt in eigenen Lehrgängen gemeinsam mit der Vet. Med. der UNI-Wien. Im Zuge der Ausbildung an unserer Schule, absolvieren die Lehrlinge auch die Schweißgrundausbildung. Die Kosten dafür übernimmt in großzügiger Form die Innung der Schlosser und Schmiede.

Aufgabenbereich des Schmiedes:

Die Tätigkeit des Schmieds erstreckt sich vorwiegend auf:

  • Wartung, Pflege und Instandhaltung sowie teilweise Neuanfertigung von
    Maschinen und Geräten für die Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft.
  • Kooperationsleistungen für Betriebe der Industrie, des Verkehrs und es Bauwesens.
  • Reparaturen und Dienstleistungen für die Bevölkerung.
  • Die Herstellung der uns bekannten schönen schmiedetechnischen Formen wie:
    Kunst-, Gebrauchs- und Ziergegenstände, Ziergitter, Zäune, Laternen, Luster, Sportwaffen, usw..
  • Formschmieden: Alle Handgartengeräte entstammen einem Formschmiedebetrieb.
  • Ohne Schmied gibt es kein Auto, die wesentlichen Teile wie Kurbel- und Nockenwelle, Pleuel und Achsschenkel stellt der Formschmied her.
  • In der Medizin benötigt man diverses Operationsbesteck. Auch dieses wird vom
    Messerschmied hergestellt.

Diese vielseitigen Aufgaben verlangen gefestigte Grundüberzeugungen sowie umfangreiche Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die Lehrzeit beträgt 3½- Jahre. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Maschinenbautechnik, Metalltechnik - Stahlbautechnik, Dreher, ...) erworben werden.

Weitere Informationen:

Schmiedetechnik Ein Imagefilm mit Feuer - WKO
Infovideo über den Lehrberuf - WKO
Infovideo über den Lehrberuf - BOEHLER EDELSTAHL GMBH & CO KG



Spengler/in

Abenteuer Dach - Der Spengler

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher!

Willkommen im Bereich unserer Berufsgruppe Bauspengler!

Die Bauspenglerei hat eine sehr lange, bereits über Jahrhundertereichende, Geschichte. Trotz des Alters ist dieses  Handwerk immer noch aktuell und wird auch in Zukunft ein solides Standbein unserer (Bau) Gesellschaftdarstellen!

Um sich von diesem interessanten Beruf und dessen Möglichkeiten einbesseres Bild machen zu können, laden wir Sie zu folgenden Kurzfilm gerne ein:

Wir freuen uns bereits, unser Wissen und unsere Erfahrung im Zuge einer Berufsschulausbildung zum Spenglergesellen weiter geben zu dürfen bzw. die Lehrlinge dabei zu begleiten.

Mit besten Grüßen
das Spenglerteam der LBS Mistelbach.

Imagefilm Abenteuer Dach

Ein Thomas Spengler wird zu Anfang des 15. Jahrhunderts genannt, die "spengler zech" tritt zum selben Zeitpunkt urkundlich hervor. Näheres findet Ihr in: Geschichte der Spengler und Kupferschmiede, Grössing, Landesinnung Wien.
Wer kennt nicht den Spengler, verantwortlich für die Dachentwässerung und Dichtheit des Daches, der Profi den man sucht wenn einem das "Wasser hereinregnet". Er ist der Spezialist für moderne Architektur, geplant hat man schnell, aber schön ausgeführt - dies verrichtet der Spengler. Sagt doch ehrlich, es ist doch der Spengler der eine besondere Gabe für Design, Gefühl für das Material und Freude am Ausblick hat.
Der Spengler verarbeitet alle Materialien, spezielle Bleche für Dächer und deren Entwässerung, Formstücke für Lüftungen, Ziergegenstände und Fassaden.
Die Spengler und deren verwandte Berufe sind: Bauspengler, Blechschlosser, Lüftungsspengler, Der Kunstspengler (Galanteriespengler)

Aufgabenbereich des Spenglers / der Spenglerin:
Der Spengler / die Spenglerin verarbeitet alle Arten von Blech für die verschiedensten Verwendungszwecke.
Aus den im Walzverfahren hergestellten Blechtafeln stellt er/sie die gewünschten Formen her, verwendet aber auch genormte Fertigfabrikate. Der häufigste Einsatzbereich ist die Tätigkeit des Bauspenglers/der Bauspenglerin, der/die Blechdächer verlegt und Dachrinnen montiert. Dies erfolgt durch anheften der entsprechend zugerichteten Blechteile mittels Aufbugmaschinen und Zusammenfalzen der Bleche.

Die Lehrzeit für den Spengler beträgt 3 Jahre. Zusatzqualifikationen können durch weitere Prüfungen in verwandten Lehrberufen (wie z.B. Metalltechnik - Blechtechnik, Karosseriebautechnik, Metalldesign, ...) erworben werden.

Weitere Informationen

Hier gelangen Sie zum Berufsprofil, den Ausbildungsvorschriften und der Prüfungsordnung für diesen Lehrberuf.
Infovideo über den Lehrberuf SpenglerIn.